Versicherungen & Finanzen

Altersvorsorgewirksame Leistungen – warum?

Wenn man mit einer Ausbildung beginnt, dann wird man in der Regel ein Girokonto eröffnen. Hierbei wird einem von der Bank oder Sparkasse häufig direkt angeboten, vermögenswirksame Leistungen abzuschließen. Dieser Vertrag läuft über 7 Jahre und wird nach Ablauf der Zeit ausbezahlt. Dieses Geld kann man beispielsweise nutzen, um sich einen Eigenkapitalbetrag für den Bau eines Eigenheims zu erschaffen. Und danach? Was ist, wenn man in einem Alter ist, wo einem das Haus relativ egal ist, die Altersvorsorge jedoch einen großen Denkanspruch fordert? Nun, dann gibt es immer noch altersvorsorgewirksame Leistungen! Diese werden ebenso wie die vermögenswirksamen Leistungen zumindest zum Teil vom Arbeitgeber gezahlt, dienen jedoch nicht dem Hausbau oder Ähnliches, sondern vielmehr der zusätzlichen Altersvorsorge. Heutzutage kann man sich nicht mehr so auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen wie noch vor 20 Jahren. Während man früher teilweise sehr gut in der Rente leben konnte, und das Rentenalter als „Luxusalter“ galt, weil man hier ohne Arbeit genügend Geld zur Verfügung hatte, bekommt man heutzutage gerade einmal den Existenzminimum zusammen, so dass viele ältere Menschen in Armut leben, obwohl sie vielleicht ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Man ist also darauf angewiesen, selbst für sein Alter vorzusorgen, was mit den altersvorsorgewirksamen Leistungen gut unterstützt wird.

Artikel geschrieben von Silvia Kühn

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