Sport & Spiel

Futsal, der Fußball in der Halle

Der offizielle Begriff für eine Hallenfussball-Variante lautet „Futsal“. Vor allem ist die Spielfeldgröße viel kleiner und es existiert eine Bandenbegrenzung. Generell wird mit 5 Spielern auf dem Feld, um den Sieg gespielt. Der Ball muss in ein Handballtor befördert werden, der übrigens viel kleiner ist und mit weniger Luft aufgepumpt ist. Somit wird verhindert, dass der Ball zu hoch springt. Schließlich ist die Raumhöhe und Breit begrenzt.
Im Spiel darf man unbegrenzt die Mitspieler wechseln und statt Einwurf gibt es hier den Einkick. Die gesamte Spielzeit ist viel kürzer. Sie beträgt genau 20 Minuten pro Halbzeit. Zwischen den Halbzeiten wird den Spielern eine kurze Pause gegönnt. Der gesamte Ablauf ist aber viel schneller und torreicher. Bei einem Fußballspiel, wie man es aus der Bundesliga kennt, gibt es viel Taktik. Bei Futsal ist mehr Action an der Tagesordnung. Es ähnelt sehr dem Handball, da dort das Tempo auch sehr hoch ist und viele Tore fallen. Die Strafstöße werden bei Futsal schon aus 6 Metern ausgeführt. Die Ballabnahme wurde hier erschwert, da ein Tackling immer als Foul gewertet wird. Wenn der Ball erneut ins Spiel gebracht wird, darf der ausführende Spieler niemals länger als 4 Sekunden dafür benötigen. Ansonsten gibt es eine Strafe vom Schiedsrichter. Diese scharfen Regeln bringen ein ziemlich hohes Tempo ins Spiel. Futsal kommt ursprünglich aus Südamerika, wo es seit ungefähr 1950 gespielt wird. Seit 1989 gehört Futsal offiziell zu den FIFA Wettbewerben. Zuletzt gab es im Jahre 2004 in Taiwan, die 5. Futsal Weltmeisterschaft.

Artikel geschrieben von adam

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