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Was ist dran am Wahrsagen

Weil auf den Jahrmärkten so oft Wahrsager auftauchen und die ganze Geschichte starken kommerziellen Einflüssen unterworfen ist, werden die Menschen immer misstrauischer dem Wahrsagen gegenüber. Moderne Wahrsager sind Menschen, die eine sehr gute Menschenkenntnis und überdurchschnittlich ausgeprägte Intuition haben. Ihr Unterbewusstsein ist auf das Wahrnehmen der Signale geschult, die jeder Mensch aussendet, ohne sich dessen bewusst zu sein. Schon die Körpersprache und die Reaktion auf bestimmte Fragen verrät einem Geschulten sehr viel über die Persönlichkeit und die innere Einstellung des Gegenüber zu bestimmten Problemen.

Oft werden zum Wahrsagen Medien benutzt, wie zum Beispiel Tarotkarten oder Glaskugeln. Im weitesten Sinne zählen auch die astrologischen Prognosen zum Wahrsagen. Schon über viele Jahrhunderte wird das Handlesen dazu benutzt.

Bei den Karten geht man allgemein davon aus, dass der Fragende intuitiv die Karten zieht, die seinem Problem entsprechend. Bei der Glaskugel ist die visuelle Fantasie des Wahrsagers gefragt, der die unbewussten Signale des Menschen in Bilder umwandelt.

Wahrsagen über Handlesen ist zumindest bei der Charakterisierung des Menschen nachvollziehbar. Jemand der kräftig zupacken kann, bei dem sind auch bestimmte Handmuskeln stärker ausgeprägt und jemand, der einem zur Begrüßung die Hand nur hinhält und keinerlei Druck ausübt, der wird auch im Leben nicht wirklich zupacken wollen oder können. Wahrsagen besteht zu 90 Prozent aus Psychologiekenntnissen gepaart mit einer hohem Empfindsamkeit.

Artikel geschrieben von Silvia Kühn

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