Probennahme für Vaterschaftstests
Haben sich Zweifel an der vermeintlichen Vaterschaft erst einmal gefestigt, soll irgendwann auch die Gewissheit eintreten.
Um schnell und preisgünstig zu einem Ergebnis zu kommen, bietet das Internet viele unterschiedliche Möglichkeiten zu Feststellung der Vaterschaft. Schnell hat man ein Labor seiner Wahl gefunden und einen Vaterschaftstest bzw. ein Vaterschaftstest-Testset angefordert.
Ein solches Testpaket für Vaterschaftstests beinhaltet normalerweise einen Vertrag, eine Rücksendeumschlag sowie die Utensilien zum Abnehmen der Proben wie z.B. einen Tupfer, Röhrchen und Papiertütchen.
In einen beigefügten Vertrag wird das Geschlecht des Kindes eingetragen (weiblich oder männlich) und die Namen der zu testenden Personen. Vermerkt werden muss ebenfalls, um welchen Test es sich handelt (Vaterschaftstest- Vater – Kind mit Mutter oder ohne Mutter).
Bevor nun der eigentliche Test im Labor durchgeführt wird, ist bei der Probennahme für den Vaterschaftstest zu Hause einiges zu beachten:
Vorbereitung
Pro Person darf nur ein Tupfer verwendet werden. Vor dem Abstrich der Mundschleimhaut dürfen die zu testenden Personen keine Speisen und Getränke zu sich genommen haben und Raucher sollten vor der Abstrichentnahme ihren Mund mit Wasser ausspülen, um das Ergebnis nicht zu beeinflussen. Babys dürfen eine halbe Stunde vor dem Test keine Muttermilch zu sich genommen haben. All dies könnte das Ergebnis verfälschen.
Probennahme
An beiden Wangeninnenseiten wird nun sechs Mal mit dem zuvor dem Röhrchen entnommenen Tupfer fest hin und her gerieben. Die Probe muss nach der Entnahme ca. 6 Stunden an der Luft trocknen. Dazu stellt man den Wattetupfer mit der benetzten Seite nach oben in ein Glas oder einen Becher. Auch hier gilt: Auf keinen Fall darf der Tupfer mit einer weiteren Testperson in Berührung kommen.
Versand
Der getrocknete Tupfer wird am Ende in ein Papiertütchen verpackt und mit den Daten der gestesteten Person beschriftet. Dabei muss man darauf achten, dass die Proben nicht im feuchten Zustand in das Röhrchen gesteckt werden, da sie ansonsten schimmeln könnten und dadurch unbrauchbar würden.
Proben und ausgefüllter Vertrag kommen nun in den Rückumschlag und gehen per Post zurück zur Untersuchung im Labor. Dann heißt es nur noch – warten auf das Ergebnis, das hoffentlich den eigenen Wünschen entspricht…
Artikel geschrieben von adamEinen Kommentar schreiben
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